Welttag Suizidprävention

Welttag Suizidprävention

Am Welttag der Suizidprävention, 10.09.2016, macht die TelefonSeelsorge Bochum aufmerksam auf die Not vieler Menschen, die sich mit suizidalen Gedanken auseinandersetzen. Allein im Raum Herne, Bochum, Witten sind im letzten Jahr 70 Menschen durch Suizid gestorben. Die TelefonSeelsorge setzt sich seit ihrer Gründung vor 60 Jahren für Menschen mit suizidalen Gedanken ein, hört ihre Not und versucht mit ihnen Wege ins Leben zu finden.

Thesen zur Suizidprävention

Thesen zur Suizidprävention

Anlässlich des 20. IFOTES- Kongresses in Aachen hat die TelefonSeelsorge eine neue Broschüre veröffentlicht:

„Suizidprävention - Damit das Leben weitergeht“

Die TelefonSeelsorge setzt sich mit ihren Angeboten für die Suizidprävention ein. Die TelefonSeelsorge Bochum ergänzt das bundesweite Angebot der Telefonseelsorge seit 20 Jahren mit der Beratungsstelle PRISMA.

Aachen: Großes Treffen der Telefonseelsorger/-innen

Zum 20. Mal treffen sich Männer und Frauen, die in Orgranisationen der Telefonseelsorge ehrenamtlich und hauptamtlich arbeiten, zu einem internationalen Kongress. In Aachen kommen 1600 Mitarbeitende aus 33 Nationen, überwiegend aus Europa, aber auch aus Amerika und Afrika, zusammen, um sich über Themen ihrer Arbeit am Telefon, im Chat, per Mail auseinanderzusetzen und Vorträge zu hören. Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit ist die Suizidprophylaxe. Das Thema lautet: "For life to go on - damit das Leben weitergeht". U.a.

2015 - TelefonSeelsorge Bochum in Zahlen

Statistik

Im vergangenen Jahr haben 14.691 Anrufe die TelefonSeelsorge Bochum erreicht. Daraus ergaben sich 8.478 Seelsorge- und Beratungsgespräche.

74 Ehrenamtliche haben dafür gesorgt, dass die Ratsuchenden ein offenes Ohr, Hilfe und Unterstützung finden.

Durch die Einrichtung einer zweiten Telefonleitung besonders für die Abendzeiten, haben Anrufende aus dem Raum Bochum verbesserte Möglichkeiten, die TelefonSeelsorge zu erreichen.

Jahresbericht der TelefonSeelsorge 2015 erschienen

Jahresbericht 2015

Die TelefonSeelsorge erstellt auf Bundesebene einen Bericht, Statistik, Informationen über die Stellen, die ehrenamtliche Mitarbeit, sowie über die Arbeit am Telefon, im Chat, per Mail und in Beratungsstellen. In diesem Jahr wurde der Bericht erweitert mit Hinweisen und Artikeln zum Jubiläumsjahr 60 Jahre TelefonSeelsorge in Deutschland.

Pfarrerinnen für die TelefonSeelsorge eingeführt

Birgit Harnisch und Bärbel Vogtmann wurden in einem feierlichen Gottesdienst in ihr Pfarramt in der TelefonSeelsorge Bochum eingeführt. Die Feier fand am Freitag, 22.01.2016, in der Lutherkirche, Bochum, statt. Superintendent Dr. Gerald Hagmann überbrachte die Glückwünsche für den Kirchenkreis Bochum. Von Seiten des katholischen Stadtdekanates Bochum und Wattenscheid nahm Stadtdechant Michael Kemper an der Feier teil, der Segenswünsche übermittelte.

Geschichten, die das Leben so schreibt

"Es sit eine interaktive Ausstellung geworden", sagte Ludger Storch, Leiter der TelefonSeelsorge Bochum, bei der Vernissage der Interdisziplinären Ausstellung "Narben". Die abstrakten Bilder wirken im Zusammenspiel mit den Texten aus dem Begleitheft und der Auseinandersetzung des Betrachters. Geschichten, die das Leben schreibt, werden auf besondere Weise veranschaulicht, Geschichten, in denen davon erzählt wird, wie mit Verwundungen umgegangen wird und wie Heilung möglich wird. Die Ausstellung regt an, sich mit eigenen Narben und Verwundungen auseinanderzusetzen.

Werner Posner in den Ruhestand verabschiedet

Pfarrer Werner Posner bei der Verabschiedung in Harpen

Nach 8-jähriger Tätigkeit als Pfarrer in der TelefonSeelsorge Bochum wurde Werner Posner am 30.12.2015 mit einem Gottesdienst in der Vinzentiuskirche, Bochum- Harpen, und anschließendem Empfang in den Ruhestand verabschiedet. Werner Posner koordinierte und organisierte die Ausbildung für die neuen TelefonSeelsorger/-innen. Gerne übernahm er auch selbst Dienste am Telefon. Besondere Verantwortung trug er für die Beratungsstelle PRISMA. Er stand Rat- und Hilfesuchenden als kompetenter Gesprächspartner und Seelsorger zur Verfügung.